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Aktuelles 2017-08-27T15:29:35+01:00
209, 2019

Schlüsselkompetenz für Führungskräfte an der Fachhochschule Südwestfalen

Um aktuellen Themen aus dem Alltag von Führungskräften und Entscheidern gerecht zu werden, wurde das Seminar „Perspektiven für Ihren Erfolg“ erarbeitet. Die Trainer greifen dabei auf eine fundierte Praxiserfahrung und Ausbildung, u.a. als zertifizierte Coaches, zurück. Durch zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten ist der Transfer in die Praxis gesichert.

Erfahren Sie die Möglichkeiten Dinge zu sehen, die Ihnen bisher nicht klar waren unter www.viabilita.de/perspektiven/

Wir freuen uns auf ihre bereichernde Teilnahme.

Ihre Viabilita

1012, 2017

Schlüsselkompetenz für Führungskräfte an der Fachhochschule Südwestfalen

Im Rahmen des Verbund-Masterstudiengangs Technik- und Unternehmensmanagement kooperiert die Viabilita GmbH mit Prof. Dr.-Ing. Thorsten Frank von der Fachhochschule Südwestfalen. Im Modul „Schlüsselkompetenzen für Führungskräfte“ werden den berufsbegleitend Studierenden in Workshops Methoden und Werkzeuge für die Team- und Selbstreflektion vermittelt. Schwerpunkte liegen dabei auf dem Wollen-Können-Dürfen Modell, dem Zusammenhang von Verhalten, Werten und Motiven und ausgewählten Praxismethoden.

Durch die Praxisnähe der Viabilita GmbH können die Teilnehmer das Gelernte sofort zielwirksam in ihr Umfeld einbauen und zukünftig auch als Führungskraft effektiv anwenden.

2708, 2017

Autonomes Studium: Warum Sie Ihren Autopiloten im Studium kennen sollten!

Heute gibt es scheinbar unendlich viele Wahlmöglichkeiten bezüglich Praktika, Schwerpunkten, Traineeprogrammen, zum Berufsstart, während und nach dem Studium. Aber welche sind für Sie die richtigen? Welche Optionen passen am besten zu Ihnen? Wie finden Sie das heraus und wie wirken Sie dabei auf andere?

Der FdC bietet zusammen mit der Viabilita GmbH ein Seminar an, das Studienanfängern und Studierenden „auf der Zielgeraden“ hilft, Ihre Motive und Werte näher kennen zu lernen und bewusster einzuordnen. Damit wird Ihr Verhalten, Auftreten und Handeln für Sie selbst und Ihr Gegenüber klarer. Das gilt für anstehende Entscheidungen, wie z.B. Schwerpunkt- oder Berufswahl und bei Vorstellungsgesprächen, denn gerade in ungewohnten Situationen und unter Stress spielt unser innerer Antrieb, unser Autopilot, eine sehr große Rolle.

Das Seminar ist eine Zusammenarbeit des FdC (Freunde der Chemie e.V.) und der Viabilita GmbH.

Zur Anmeldung kontaktieren Sie

Prof. Dr. Irmtraud Horst unter irmtraud.horst@th-nuernberg.de

1508, 2017

Why structured delegation increase agility in companies

You probably know the situation, when your team or you have to work on a topic and the tasks being addressed and distributed. After several days or weeks you come again together and decisions are taken without alignments but in the best faith. Endless discussions start, “Why have you not involved us…”, “Was it really your expectation, that I take this task?” or “Why have you not consulted us before?”

Good question to analyze the situation after the fact, but what to do to prevent such a situation?

It is as simple as possible. Get your delegation level structured. In teams we have very good experience with the delegation cards method, based on the Management 3.0 principle. Upcoming task, objectives or decisions are structured in 7 Levels. It is clear in advance what authorization the person has to go ahead.

From “address” where you decide and you only try to explain without expecting feedback up to “delegate” where you fully leave the decision up to others without being actively informed. The cards clarify the expectations and rules for both sides in easy to understand levels. Side-conditions are much easier to discuss between the team members, you and your team members or between your boss and you.

This structured delegation increases the speed and flexibility by clearer frame-conditions and pre-alignments. Misunderstandings are reduced to a minimum. This is vital for agile companies to keep their advantage on speed and flexibility by using the power and engagement of each individual team member to a maximum without endless repetition loops.

Why not trying our Viabilita cards by yourself? They will help structuring your daily business, regardless if you are part of an equal team, if you are the boss and delegate tasks or if you negotiate with your superior.

Concact us if you want to know more…

2004, 2017

Kooperation Freunde der Chemie e.V. und Viabilita an der TFH Nürnberg

„STUDIUM ZU ENDE… UND WAS KOMMT DANN?“

Heute gibt es scheinbar unendlich viele Wahlmöglichkeiten während und nach dem Studium. Aber welche sind für Sie die richtigen? Welche Optionen passen am besten zu Ihnen? Wie finden Sie das heraus und wie wirken Sie dabei auf andere?

Das Seminar hilft Ihnen, Ihre Motive und Werte näher kennen zu lernen und bewusster einzuordnen. Damit wird Ihr Verhalten, Auftreten und Handeln für Sie selbst und Ihr Gegenüber klarer. Das gilt für anstehende Entscheidungen, wie z.B. Schwerpunkt- oder Berufswahl und bei Vorstellungsgesprächen.

Das Seminar ist eine Zusammenarbeit des FdC (Freunde der Chemie e.V.) und der Viabilita GmbH.

Für nähere Infos und zur Anmeldung kontaktieren Sie

Prof. Dr. Irmtraud Horst unter irmtraud.horst@th-nuernberg.de

502, 2017

Was Führungskräfte an Piloten inspirierend könnte

Durch die Internationalisierung der Wirtschaft steigt der Anteil von Dienstreisen. Dabei spielen auch Flugreisen eine zunehmende Rolle. Sicherheit, Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und Planungssicherheit sind nur einige Erwartungen, die gerade beruflich Reisende haben. Meist werden die Erwartungen erfüllt, und bei Abweichungen gibt es sehr weitreichende und standarisierte Handlungsabläufe, um schnellst möglich wieder kalkulierbare Abläufe herzustellen. Parallelen zum Arbeitsalltag kommen nur wenigen reisenden Führungskräften in den Sinn. Welche Verhalten, Methoden und Vorgehen können also Führungskräfte von Piloten als Impuls für ihr Handeln aufnehmen?

Ein Flug beginnt weit vor dem Take-Off. Der Pilot ist auf dem Flugzeug (Flugmuster) ausreichend trainiert, ist erfahren und auch mit möglichen Krisensituationen vertraut.

Am Tag des Fluges meldet er seinen Flug durch einen Flugplan an und holt sich notwendige Informationen zur Wind- und Wetterlage als auch zu speziellen, temporären Bedingungen und Notfallabläufen auf der Flugroute und dem Flieger. Zuletzt berechnet er noch Spritbedarf und überprüft alle notwendigen Dokumente. Damit hat er die meisten Parameter für den Flug kontrolliert.

Verantwortung kann nicht delegiert werden, und so ist der Pilot für die sachliche und fachliche Richtigkeit und Ausführung verantwortlich. Zwar stehen ihm diverse Hilfsmittel und –stellungen zur Verfügung, aber die Ausführung liegt in seiner Verantwortung.

Mit dem Abschluss der Vorbereitungsarbeiten hat der Pilot Infos gesammelt, bewertet sowie vorbereitende Maßnahmen getroffen und kommuniziert. Für Unwägbarkeiten ist er gerüstet.

Übertragend könnte man sagen, dass er sein Budget und seinen Ressourcenbedarf verantwortlich abgesteckt hat. Materielle Ressourcen wie Fluggerät, Menge an Kerosin und Catering, als auch das Team, wie Flugbegleiter, Flugsicherung und Bodenmannschaften sind nach den Vorbereitungen informiert. Training, Checklisten als auch transparente und angemessen schlanke Ablaufprozesse bilden das Skelett der Vorbereitungen.

Im Vergleich zum Arbeitsalltag würde man in der Luftfahrt einen spezialisierten Fluggerätemechaniker nicht automatisch zum Piloten machen. Auswahlverfahren, fachliche und persönliche Ausbildungen sowie situative Trainings stünden vor dem Beginn als angehender Pilot. Leitfäden, Komplexitäten und Erfahrungen in einem erweiterten Umfeld erfordern mehr als Spezialwissen in einem anspruchsvollen, enger abgegrenzten Themenumfeld. „Learning by doing“ würde zwangsläufig katastrophale Auswirkungen haben, auch wenn der Fluggerätemechaniker alles technische Wissen hätte.

Wann waren Sie das letzte Mal auf einem Training oder einer Fortbildung, die Sie als Führungskraft weiterentwickelt und bei der sie sich für Neues wappnen? Wann ist in Ihrem Umfeld ein Spezialist ohne Ausbildung zur Führungskraft befördert worden?

Für die Flugreise selbst ist das Ziel, also der Zielflughafen klar definiert, kommuniziert und nachgehalten. Sowohl bei der Flugsicherung, der Crew und den Passagieren. Alle steigen mit der klaren Erwartung in den Flieger, in einem definierten Zeit- und Ressourcenrahmen ein Ziel zu erreichen, wofür der Pilot verantwortlich ist.

Dieses Boarden der Mitarbeiter, die im übertragenen Sinne die Passagiere sind, ist im Berufsleben nicht immer klar gegeben. Oft sind Ziele zum Start noch klar definiert, aber schlecht oder nicht kommuniziert. Sprachliche Hindernisse („Durchsagen“), Visualisierungen („Monitore“, „Tickets“ & „Sitzplätze“) als auch Checkpunkte („Buchung“, „Check-In“ und „Boarding“) sind ein ausgeklügeltes und standardisiertes System in der Luftfahrt, das kontinuierlich verbessert wird, um optimale Infos zu gewährleisten und „Blindgänger“ transparent zu machen. In der beruflichen Realität werden, gerade unternehmensintern, wenig erfolgreiche Kommunikations- und Verhaltensmuster im Allgemeinen sehr zögernd angepasst. Im Umfeld von Generation Y, der Globalisierung, des demographischen Wandels und anderen (Mega)Trends wird diese Trägheit empfindliche Konsequenzen haben. Erfolgreiche Unternehmen werden sich durch Schnelligkeit, Agilität und Kreativität von weniger erfolgreichen unterscheiden.

Wie viel an Kommunikation, Visualisierung und Checkpunkten kennen Sie aus Ihrem Arbeitsalltag zum Thema Ziel? Haben Sie ein Flight-Info System auf dem die Mitarbeiter sehen können, wo die Firma gerade „unterwegs“ ist?

Meist beschränkt man sich auf Teilaspekte, aber inwiefern jeder Mitarbeiter den Status und die Ziele einer Unternehmung wiedergeben könnte ist fraglich. Im Flugzeug hingegen könnte Ihnen jeder Passagier sofort sagen, wohin die Reise geht, wie der Status ist, was er vom Piloten erwartet und was er dazu beitragen muss. Dabei ist keine unkontrollierte und nicht publikumsgerechte Information und Kommunikation gemeint. Vielmehr geht es darum, die wichtigsten Parameter für alle sehr zeitnah und verständlich zur Verfügung zu stellen.

Einmal in der Luft, führen die Pilotencrew und die Flugbegleiter die Passagiere durch die Reise, dem Ziel entgegen. Gerade Vielflieger können den Unterschied zwischen Fluggesellschaften sehr wohl erkennen. Wie gut die Crew zusammenwirkt und wie eingespielt und standardisiert die Abläufe sind, bestimmen letztlich die langfristige Zufriedenheit der Passagiere durch wiederholbar hohen Standard. In Fällen von unerwarteten Ereignissen ist Training, die Rollenverteilung und letztlich die Erfahrung der Crew entscheidend. Abweichungen sind im Vorfeld trainiert, und der Pilot weiß zu jeder Zeit über Ausweichflughäfen und alternative Flugrouten Bescheid. Der Fokus liegt dabei auf dem Grundsatz AVIATE (fliege), NAVIGATE (navigiere) und COMMUNICATE (kommuniziere). Im übertragenen Sinne ist es wertfrei über eine 5-10 Jahresstrategie zu diskutieren, wenn man kurzfristig mit einer bevorstehenden Insolvenz kämpf. Im Flugbetrieb würde es auch wenig Sinn manchen, eine Notlandung zu kommunizieren, wenn ausgefallene Systeme das Flugzeug in den Sinkflug zwingen und der unmittelbare Absturz droht. Nichtbeachtung der Reihenfolge führt also unweigerlich zur Katastrophe.

Viele Firmen hingegen scheinen zu Geschäftsjahresbeginn eher einen Flieger mit unbekanntem und unrealistischem Flugziel zu übernehmen oder zu besteigen. Übertragen scheint das Fluggerät nicht mit der Crew kompatibel und das Fluggerät ungeeignet. Rollen, Erwartungen, Standards und Ziele sind der Crew und den Passagieren nicht klar, und im reellen Flugbetrieb würden die Reisenden nie mehr wieder kommen oder es würde Schlimmeres passieren. Im Berufsalltag verlassen dann engagierte Mitarbeiter frustriet das Unternehmen und Kunden suchen das Weite mit negativen Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit des Unternehmens.

Dem Zielpunkt näher gekommen stellt die Landung die größte Herausforderung der Fliegerei dar. Auch kurz vor dem Ziel herrscht noch einmal höchste Konzentration. Neben der Kommunikation mit der Flugkontrolle gibt der Pilot noch einmal letzte Updates zum Zielort, die Flugbegleiter bereiten sich mit den Passagieren auf die Landung vor. Änderungen zu Gates und Einreisebestimmungen werden kommuniziert. Das stellt sicher, dass auch nach der unmittelbaren Zielerreichung jeder Passagier weiß, was im Anschluss zu tun ist.

Letztlich wird unmittelbar und lückenlos bereits vor der Ankunft, schon wieder an der Vorbereitung für den nächsten Flug gearbeitet. Strukturiert und geplant, um Stillstandszeiten zu minimieren und profitabel zu agieren. Es käme heute keiner Fluggesellschaft mehr in den Sinn, eine unvollständige Planungsphase mit in den nächsten Flug zu nehmen und im schlimmsten Fall den zusteigenden, neuen Passagieren noch gar nicht sagen zu können, wohin die Reise geht. Genau das passiert aber regelmäßig in verschleppten und/oder nicht kommunizierten Budgetplanungsphasen, die im Moment ihrer Fertigstellung bereits schon wieder völlig überholt sind. So startet das nächste Geschäftsjahr und Monate später ist erst die Richtung für die Mitarbeiter klar und später fehlen wichtige Ressourcen!

Wie ist der Ablauf bei Ihnen unmittelbar nach Zielerreichung? Wann wissen Sie wie es weiter geht und was die nächsten Schritte sind? Wann konzentriert sich Ihre Organisation auf den nächsten Flug und wie lange ist die Stillstandszeit zwischen den Geschäftsjahren?

Der Vergleich zwischen der Luftfahrt und einer Unternehmung offeriert viele anschauliche Impulse zu Verbesserungen. Hart umkämpft in einem internationalen Umfeld, in dem Billigflieger traditionellen Konzernen Konkurrenz machen, entwickelt sich die Industrie stetig und innovativ weiter. Kleinere und größere, kurz- und langfristige Schritte sind in diesem dynamischen Umfeld essentiell, um auch zukünftig erfolgreich am Markt zu bestehen. Vielleicht überlegen Sie sich einmal, welcher Flieger, welcher Pilot, welcher Flugbegleiter oder letztlich welche Fluggesellschaft Sie wären und welche Ihre nächsten Schritte wären, um gegen die Konkurrenz zu bestehen.

Die Viabilita begleitet Sie bei für Sie passgenauen Lösungen und Ansätzen für einen erfolgreichen Flug. Unsere Erfahrung und Wissen teilen wir gerne mit Ihnen. Durch nachhaltige Workshops und Moderationen machen wir Sie fit für die Zukunft.